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  DER WAHLKREIS BODENSEE:
GESCHICHTE UND ENTSTEHUNG


Zuschnitte von Wahlkreisen ändern sich, die landschaftlichen und historischen Eigenarten bleiben. Das gilt auch für den Wahlkreis Bodensee, der bei der Bundestagwahl 2009 erstmals als eigenständiger Wahlkreis in Erscheinung getreten ist.

Das Bundesgebiet ist in 299 Wahlkreise eingeteilt. Die Größe eines Wahlkreises richtet sich nach der Bevölkerungszahl. Auch in jedem einzelnen Wahlkreis selbst sollte die Bevölkerung nicht mehr als 15 % nach oben oder unten von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl der Wahlkreise abweichen. Maßgeblich ist die Zahl der deutschen Bevölkerung, nicht die der Wahlberechtigten. Bei einer Abweichung von
15 % kann eine Neueinteilung der Wahlkreise überprüft werden. Bei einer Abweichung von 25 % ist eine solche Neueinteilung zwingend. Hintergrund: Wahlen finden nach dem Grundgesetz allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim statt. „Gleich” bedeutet dabei unter anderem, dass das Ergebnis nicht durch zu große Abweichungen zwischen den Wahlkreisen verfälscht wird. Denn es ist ein Unterschied, ob man eine Stimme von wenigen oder eine von sehr vielen Wahlberechtigten hat.

Vor diesem Hintergrund haben Baden-Württemberg und Niedersachsen wegen der gestiegenen Bevölkerungszahl bei der Bundestagswahl 2009 je einen zusätzlichen Wahlkreis erhalten. Sachsen und Sachsen-Anhalt mussten wiederum einen Wahlkreis abgeben.

Zur konkreten Neugliederung in Baden-Württemberg waren alle Parteien aufgerufen, Vorschläge zum künftigen Verlauf der Wahlkreise zu machen. Konkret waren mehrere Varianten im Gespräch. Die Mehrheit entschied sich für die so genannte „Variante 294a”: aus den drei Wahlkreisen Ravensburg-Bodensee, Sigmaringen und Biberach wurden die vier neu zugeschnittenen Wahlkreise Sigmaringen (Nr. 295), Biberach (Nr. 292), Ravensburg (Nr. 294) und Bodensee (Nr. 293).

     
  „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.”
Artikel 38 Abs. 1 Grundgesetz
 
     




 

 

Meersburg
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Pfullendorf, Oberes Tor
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